Tenebrio molitor


Der umgangsprachliche Mehlwurm, ist die Larve des Mehlkäfers und wird 15 - 25 mm lang.

Der Mehlkäfer ist ein Kulturfolger und lebt auf dem ganzen Globus. Er vermehrt sich wie der Name schon sagt am liebsten in Mehlprodukten. Sie gehören zu den Vorrats und Landwirtschaftsschädlingen und werden eigentlich nicht gerne gesehen. Der Wurm vernichtet ganze Getreidelager, Silos und Bäckereien. Das wirft erstmal ein ziehmlich schlechtes Licht auf diese Insekten.

  •  Futtertiere

Der Mehlwurm ist ein sinnvolles Futtertier.

Mit etwas Geschick kann dieser gut selbst gezüchtet werden.

Diese Würmer werden nicht nur in der Terraristik gezüchtet, auch viele andere Tiere fressen ihn sehr gerne.

  • Zucht + Behälter

Mit ein bisschen handwerklichem Geschick kann man locker einen Mehlwurmzuchtbehälter basteln und der Zucht steht nichts mehr im Wege.

Diese Zuchtstation besteht aus 2 Plastikboxen, wobei der Boden der ersten Box durch Aluminiumfliegengitter ersetzt wird. In die Box darunter wird ein kleines Gitter für die Belüftung eingebaut. Ein Deckel mit Luftlöcher, darf natürlich auch nicht fehlen.

Dieses Gitter wird mit Weizen und Weizenkleie dünn belegt. Die Box unten wird mit Mehl und Weizenkleie dünn befüllt.

Darauf kommen die Mehlkäfer, die man sich züchten muss, wie es darunter beschreiben wird.

Diese Käfer legen Eier, die durch das Gitter fallen.

Durchgefallene Eier werden wieder zu Mehlwürmer.

Das Substrat sollte jedes Monat aus der Box geholt werden und in eine kleinere gegeben werden. Diese Box erwärmt man mit einer Heitzmatte und so wachsen die Mehlwürmer schnell heran. Alternativ können die kleinen Boxen auch auf das Terrarium oder neben Wärmelampen gestellt werden.

Der Mehlwurm verpuppt sich schnell, wenn sich die Temperatur erhöt. Diese Puppen werden in einer Heimchendose an einen warmen Ort gestellt.



Nach einigen Wochen schlüpfen die Mehlkäfer.

Sie haben nach 3 Tagen ihre Geschlechtsreife erreicht und fangen sofort an zu züchten.

Tag 1 = weißer Käfer

Tag 2 = brauner Käfer

Tag3 = schwarzer Käfer




Mehlwürmer können 9 Monate ohne Futter überleben, dies macht sie sehr effektiv als "eiserne Reserve".

Mehlwürmer sind eiweisreich und fett. Deshalb sollten sie nur in geringen Menge an Reptilien verfüttert werden (1x die Woche). Für Tiere die abgenommen haben, krank waren oder 

stark wachsen ist dieser kleine Wurm das Richtige.

Eine große Zucht zahlt sich aus

Die Mehlwürmer werden aus dem Substrat ausgesiebt, sobald sie eine Mindesgröße von 5 mm erreicht haben. Danach werden sie in einem Futterrack nach der Größe sortiert aufbewahrt.