Schwarzer Asiaskorpion / Heterometrus petersi


Diese Skorpione sind sehr einfach in der Haltung und benötigen nicht viel Technik, was sie zu einem beliebten begleiter für alle arachnoiden Fans macht.

Terrarianer, die mehrere Terrarien pflegen, brauchen garkeine Technik mehr für die hartschaligen Insekten, weil die Abwärme schon ausreichen würde.

Diese sehr sozialen Tiere können alleine oder in Gruppen gepflegt werden.

Die Zuchterfolge steigen durch eine Gruppenhaltung stark an.

Skorpione sind sehr genügsam und kommen meist mit einer Mahlzeit in der Woche aus, jedoch ist das Füttern in der Gruppenhaltung 2 - 3x die Woche zu probieren.

  • Vorkommen

Der Schwarze Asia- Skorpion kommt in vielen Teilen der Welt vor, weil es auch viele verschiedene Unterarten gibt.

Der Heterometrus Petersi lebt aber im Süden Vietnams, Thailand, Kambodscha und auf der chinesischen Insel Hainan.

Er wird gerne mit dem Laosskorpion (Heterometrus spinifer) verwechselt.

Frisch Gehäutet
Frisch Gehäutet

  • Größe & Beschreibung

Diese schwarzen Riesen können bis zu 13cm groß werden, wobei weibchen im Adultstadium massiger sind.

Diese sozialen Insekten betreiben sogar Brutpflege, bei der die Jungtiere am rücken der Mutter 2 - 4 Monate lange herrumgetragen und somit beschützt werden.

Das Muttertier erlegt auch absichtlich Beute, die sie für die Jungtiere liegen lässt, die sich nach der Mahlzeit wieder auf ihrem Rücken einfinden.

Bei Temperaturen von 28 Grad fühen sich die sanften Riesen am wohlsten, eine nächtliche Absenkung auf Raumtemperatur ist völlig in Ordnung.

 

Mit einer Tragzeit von 12 - 15 Monaten (je nach Temperatur) kann sich so eine Skorpion- Schwangerschaft schon ganz schön hinziehen.

Mit einer Lebensdauer von über 10 Jahren, wird der Asiaskorpion aber ein langer Begleiter, der mit Spannung beobachtet werden kann.

  • Haltung

Eine kleine Wasserschale und wöchentliches Sprühen stellen die Hydration des Lebewesens sicher.

Wie bei allen Tieren, die stechen können, ist das Handling nicht empfohlen.

Man spricht bei der Art Petersi oder auch bei anderen Unterarten (Scaber) von einer Bienenstichsymptomatik.

Sie besitzen ungefähr die Hälfte des Gifts einer Biene.

Heterometrusarten Jagen mit den kräftigen Scheren und stechen ihre Beute eigentlich sehr selten.

 

In der Natur dient der Stachel wahrscheinlich hauptsächlich der Verteidigung oder zum Erlegen von wirklich großer Beute. (Die wir Terrarianer an das Tier anpassen)

Es werden jegliche Insekten angenommen, wobei schaben sich als die Lieblingsnahrung herausgestellt haben.

Kleine Korkrinden stellen super Verstecke dar, die sie sehr gerne Nutzen, auch große Laubstücke und andere Wurzeln werden "umgebaut".

Als Bodengrund hat sich eine Erde-Sand Mischung bewehrt (Zoofachhandel), mit Eichenlaub, Seemandelbaumblätter und Pinienrinde.