Shelfordella Lateralis


 Können keine glatten flächen erklimmen

Sehr hohe Reproduktionsrate


Die Schokoschabe ist bei Terrarianern bekannt für ihre enorme Zuchtgeschwindigkeit und wegen des geringen Chitinanteils sehr beliebt. Die Shelfordella stammt aus süd/südostasien und ist dort eigentlich eine Plage. Durch das tropische Klima und die milden Winter, die sich meist bei Temperaturen zwischen 20 - 24°C abspielen ist dies das Vermehrungsparadies. Der Name Schokoschabe kommt von den Bewohnern Hongkongs und bezieht sich auf das Aussehen.


  • Beschreibung

Männliche Schokoschabe

Weibliche Schokoschabe


Die männlichen Schaben sind hellbraun und mit langen Flügeln bestückt. Die weiblichen Schokos haben keine Flügel und sind dunkelbraun (schoko). Diese Schabenart kann 2,5 - 3 cm lang werden und 0,5 - 1 cm breit. Die männlichen Schaben haben wir schon oft beobachtet, dass sie von Eierkarton zu Eierkarton springen. Die Flügel benutzen sie also nur um im kleinen Bogen zu springen. Die adulten Weibchen und subadulten Schaben können mit solchen Stunts nicht beeindrucken. Die Schokoschabe ist blitzschnell und das Hantieren ist eine Herausforderung.


  • Haltung, Zucht und Futter

Wir halten die kleinen Flitzer in einer Plastikbox. Wie bei  jeder meiner Boxen wird auch diese  mit aufgestellten Eierkartons gefüllt. Sonst benötigen die Schaben wirklich nichts. Sie fressen eigentlich alles. An eine bestimmte Luftfeuchtigkeit sind sie auch nicht gebunden, durch das Feuchtfutter bekommen sie alles was sie brauchen.

  • Optimaltemperatur = 26°C               alles unter 17°C und über 35°C tötet die Schabe

Im Umgang mit den Tieren ist Vorsicht geboten, weil sie sehr schnell und flink sind. Diese Art ist eine sehr gute Futterschabe, weil sie von fast jedem Tier gefressen werden kann.


Gereinigt werden die Plastikboxen nur alle 4 Monate, weil die Schaben wirklich gute Allesverwerter sind, die jegliche Reste vertilgen.

  • Alter und Entwicklung

Die Entwiklung der Schabe verläuft recht rasant. Die Weibchen werden befruchtet und legen alle 10 - 14 Tage ein Eipaket (Oothek) ab. Das Packet wird seinem Schiksal überlassen, jedoch konnten wir schon oft beobachten, dass sie ihre Eipakete an wärmere Orte transportieren. Nach weitern 2 Wochen schlüpfen 30 - 40 Nymphen daraus. Nach 2 Monaten sind sie adult und produzieren weiter.   Die Zucht funktioniert einwandfrei und diese Art ist das beste Futter für Chamäleons.


Sehr leicht zu züchten/ wenn die Ootheken getrennt warmgestellt werden/ aber richtig schnell unterwegs, deshalb muss aufgepasst werden.

Ansonsten eine gute Abwechslung zu anderen Futtertieren.