Es gibt viele verschiedene Cetoniden (Rosenkäfer) und die Substratzusammenstellung kann sehr verschieden ausfallen. Von sandigem Kompost bis hin zum Perfekt vermentierten Waldhumus, gibt es eine rießige Palette an Auswahlmöglichkeiten.

Die Züchter sind sich meist nicht einig welches Substrat die größten und schönsten Käfer zum Vorschein bringt.  Ich betone, dass wir lediglich unsere Erfahrungen mitteilen und mit welchen Substraten wir die größten Erfolge erziehlt haben.


Das Rosenkäfersubstrat beinhält Flakesoil, schwarze Komposterde, Laubwaldhumus und gehäckseltes Laub.

Es wird lediglich Laub von Buche, Eiche, Ahorn, Linde und Pappel verwendet. Trockenes Laub wird einige Monate feucht gehalten, damit es zu modern beginnt. Viele denken bei den Ausdrücken "Modern" oder "Weisfaul" immer an gestank und unreinheit, dem ist nicht so. Wen die Substrate richtig hergestellt werden riecht es lediglich nach Wald.

Laub oder Laubwaldhumus sollte nur in reinen Laubwäldern gesammelt werden, weil Nadelbäume hoch Toxisch für die Käfer sind. Einige Nadeln im Substrat bedeuten den Tod für den Rosenkäfer

Jedes Substrat wird regelmäßig vor und bei der Wiederverwändung Kältesterilisiert (Tiefkühltruhe für 72 Stunden) um Kleinstlebewesen wie Milben oder Fruchtfliegen so gering wie möglich zu halten.

Jeder Rosenkäfer benötigt unterschiedliche Zusammensetzungen, die man selbst herrausfinden muss. Manche mögen etwas Sand im Substrat um den Kokon bauen zu können. Andere knabbern wie Nashornkäfer gerne an Wesfaulem Holz.